Der Text ist exemplarisch wie folgt zu interpretieren:
1) Rechtliche Bindung aller nachfolgenden Herren des Landes; es steht zwar auch Landesfürsten - doch mit "Herren" sind alle Nachfolger gebunden - eben auch solche, wie Napoleon oder heutzutage der demokratische Souverän - das Volk.
2) Zu Beginnd er Regierung Kaiser Maximillians wurde zugesagt, das die Landstände stets bei ihren alten Gebräuchen bleiben dürfen. Dies wird hier erneut bekräftigt.
3)Streitmächte, die das Land Tirol zur Verfügung stellt, sind mit maximal 20000 Mann limitiert (Anmerkung: diese müsste aus heutiger Sicht geschlechtsneutral formuliert sein).
4)Das Land Tirol ist von Truppenstellungen im Heiligen römischen Reich außerhalb seiner eigenen Landesgrenzen enthoben.
es folgen verschiedene durchführungstechnische Regelungen (welcher Stand wieveil Mann stell u.a., Finanzierung, Strafbestimmungen)......
5)Das Heilige römische Reich verbessert die Landesverteidigung weitergehend in seinem Interesse im Raum Tirols (dazu mögen späterhin Befestigungsprojekte im Pustertal u.ä. gehört haben)
es folgen verschiedene Zollbestimmungen (z.B. Weinimportverbot)....
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